Die "Tagesschau" meldete in ihrer Online-Ausgabe, dass sich die unter Vermittlung der Europäischen Union (EU) stattfindenden Verhandlungen hauptsächlich um Alltagsprobleme wie Zuständigkeitsbereiche der Polizei, Anerkennung beispielsweise von Schulabschlüssen und die Klärung von Autokennzeichen drehen werden.
Serben verwalten sich im Norden des Kosovo selbst
Bisher erkennt die serbische Regierung die Eigenständigkeit des Kosovo nicht an. So wird seit der Unabhängigkeitserklärung der ehemaligen Provinz der dortige Handel behindert und die Wirtschaft boykottiert.
Die vorwiegend serbische Bevölkerung des nördlichen Kosovo weigert sich außerdem, die kosovarischen Standards anzunehmen. Stattdessen werden vielerorts serbische Pässe und Kennzeichen verwendet. Außerdem gilt im Stadtgebiet von Mitrovica das serbische Recht.
Serbien soll Kosovo als eigenständigen Staat anerkennen
Berichten zufolge könnte der Konflikt zwischen den beiden Ländern insofern gelöst werden, dass Serbien zwar den Kosovo als eigenständigen Staat anerkennt, dafür aber den Norden des Kosovo zurückerhält. Die Unabhängigkeit des Kosovo stehe aber in keinem Fall zur Debatte, wie "Frühnachrichten.de" meldete. So habe die kosovarische Vizeministerpräsidentin Edita Tahiri gesagt, dass diese Verhältnisse bereits geklärt seien und in den Verhandlungen nicht auf den Tisch kommen. Der Kosovo erhoffe sich bis zum kommenden Jahr Ergebnisse von den Gesprächen.
(fbw)

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