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12. November 2009, 18:38 Uhr
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Suizid

Seelische Belastung für Lokführer

Zwei Tage nach dem Freitod des deutschen Nationaltorhüters Robert Enke (Hannover 96), der sich vor eine Regionalbahn bei Hannover geworfen hatte, erinnert die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) an die seelischen Folgen für Lokführer bei dieser Art des Suizids.
Seelische Belastung für Lokführer
Seelische Belastung für Lokführer
Quelle: ddp / Felix Fontane
Nach Angaben des Bundesvorsitzenden der GDL, Claus Weselsky, muss sich im Durchschnitt jeder Lokomotivführer in Deutschland zweimal während seines Berufslebens mit einem Suizid fertig werden, nachdem sich ein Selbstmörder vor seinen Zug geworfen hätte.

Weselsky sagte heute in Frankfurt am Main: "Oft werden die Lokomotivführer die Bilder vom Unfall dann jahrelang nicht mehr los, manche überhaupt nicht mehr". Zwar spreche man der Familie des verstorbenen Robert Enke tiefes Mitgefühl aus, die Gedanken seien jedoch gleichermassen bei dem betroffenen Lokführer.

Mehr als 1.000 Eisenbahnunfälle würden auf deutschen Schienen jedes Jahr durch Selbstmörder verursacht. Viele der betroffenen Lokführer könnten ihre berufliche Tätigkeit aufgrund der enormen posttraumatischen Belastungen gar nicht mehr ausführen. (sdf / ddp )
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Zwei Tage nach dem Freitod des deutschen Nationaltorhüters Robert Enke (Hannover 96), der sich vor eine Regionalbahn bei Hannover geworfen hatte, erinnert die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) an die seelischen Folgen für Lokführer bei dieser Art des Suizids.
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