
Seelische Belastung für Lokführer
Quelle: ddp / Felix Fontane
Weselsky sagte heute in Frankfurt am Main: "Oft werden die Lokomotivführer die Bilder vom Unfall dann jahrelang nicht mehr los, manche überhaupt nicht mehr". Zwar spreche man der Familie des verstorbenen Robert Enke tiefes Mitgefühl aus, die Gedanken seien jedoch gleichermassen bei dem betroffenen Lokführer.
Mehr als 1.000 Eisenbahnunfälle würden auf deutschen Schienen jedes Jahr durch Selbstmörder verursacht. Viele der betroffenen Lokführer könnten ihre berufliche Tätigkeit aufgrund der enormen posttraumatischen Belastungen gar nicht mehr ausführen.
(sdf / ddp )

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