Dies teilte ein Sprecher des südkoreanischen Verteidigungsministeriums in Seoul mit. Während es nach Informationen der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap keine Verletzten auf südkoreanischer Seite gegeben hat, ist die Lage auf nordkoreanischer Seite unklar. Die Agentur berichtete jedoch unter Berufung auf Ministeriumsbeamte, dass ein nordkoreanisches Patrouillenboot schwer beschädigt worden sei.
Der Vorfall im Gelben Meer im Einzelnen
Den Berichten zufolge kam es zu dem Schusswechsel, als ein Patrouillenboot aus dem kommunistischen Nordkorea die Grenzlinie verletzt und in südkoreanische Hoheitsgewässer eingedrungen sei. Auf von einem südkoreanischen Kriegsschiff abgegebene Warnschüsse habe das feindliche Boot mit Gegenfeuer reagiert. Erst danach sei es in heimisches Hoheitsgebiet zurückgekehrt.
Erst 1999 und 2002 hatte es ähnliche Vorfälle gegeben, bei denen jedoch Menschen getötet wurden. Nordkorea erkennt die sogenannte Nördliche Grenzlinie vor der Westküste nicht an, die am Ende des Korea-Kriegs (1950-53) einseitig von einem UN-Kommando gezogen wurde.
(sdf / dpa)

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