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Schutz in der virtuellen Arbeitsumgebung – Lösungen für die Daten-Cloud

23. Januar 2015 • Wissenschaft & Technik

Cloud Computing dient dem Zweck, Dateien innerhalb eines Computernetzes schnell und flexibel verschicken zu können. Hierbei wird die notwendige IT-Infrastruktur von einem Großanbieter gekauft. Damit ist es möglich, ein kostengünstiges Netzwerk innerhalb eines Unternehmens oder einer Organisation aufzubauen. Gleichzeitig geht dieses Konzept allerdings mit einem erhöhten Risiko einher, von außen angegriffen zu werden.

Nutzung eines Antivirensystems

Internetkriminalisten gelingt es immer öfters, Sicherheitslücken innerhalb einer virtuellen Arbeitsumgebung zu finden und diese für das Einschleusen eines Schadprogrammes zu nutzen. Viren und Trojaner werden anschließend dafür eingesetzt, sensible Daten auszuspähen, zu manipulieren oder zu löschen. Viele Unternehmen entscheiden daher, einen Ausbau der Datensicherheit vorzunehmen und ein komplexes Antivirensystem zu installieren. Dieses hat dann die Aufgabe, den gesamten Datenverkehr des Netzwerkes zu beobachten. Sollte ein Angreifer versuchen, in das System zu gelangen, werden die Thin Clients automatisch durch das Antivirensystem informiert. Anschließend ist es möglich, den Angriff mithilfe einer vorbereiteten Abwehrtechnologie erfolgreich abzuwenden.

Betriebssysteme wechseln

Bei der Datensicherheit zeichnet sich in den letzten Jahren ein neuer Trend ab. So entscheiden sich immer mehr Unternehmen, ein linuxbasiertes Betriebssystem einzuführen. Schadprogramme sollen auf diese Weise effizienter bekämpft werden können. Linuxsysteme sind nämlich dafür bekannt, nur spezifisch programmierte Software zu unterstützen. Da Schadprogramme meistens auf Windows zugeschnitten sind, sind diese unter Linux häufig nicht kompatibel. In der Kombination mit einem Antivirensystem gelingt es somit, Schadprogramme effektiv abzuwehren. Hierbei ist es allerdings notwendig, alle Rechner auf das neue Betriebssystem umstellen zu lassen. Dieses ist im Anschluss mit einem nur begrenzten Angebot an Softwareprogrammen verbunden. Den Benutzern ist es dann auch nicht mehr möglich, windowsbasierte Software zu verwenden.

Beschränkungen des eigenen Netzwerkes

Thin-Client-Software-Lösungen ermöglichen es, den Sicherheitsstandard innerhalb eines Netzwerkes zu erhöhen. Dies wird allerdings mit einer Beschränkung der Flexibilität eines jeden Nutzers begleitet. So sind Thin Clients nach der Einrichtung eines Antivirensystems beispielsweise darauf angewiesen, den eigenen Datentransfer stets kontrollieren zu lassen. Ein linuxbasiertes Betriebssystem geht hingegen mit einer Einschränkung der Programmvielfalt einher.

Image: ThinkStock, Getty Images, Wavebreakmedia Ltd

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