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25. März 2009, 16:59 Uhr
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John-Lennon-Gymnasium

Schüler gegen späteren Unterrichtsbeginn

Am Berliner John-Lennon-Gymnasium kam es zu einer überraschenden Wende nach der Abstimmung über einen späteren Unterrichtsbeginn. 58 Prozent der Schüler waren dagegen, erst ab 9.00 Uhr zu lernen.
Nur 39 Prozent der Schüler wollten den Unterricht erst um 9.00 Uhr anstatt um 8.00 Uhr beginnen lassen. 22 Schüler enthielten sich der Stimme bei der Abstimmung am John-Lennon-Gymnasium. Der weitere Ablauf wird an der Schule am Mittwochabend in einer Schulkonferenz entschieden.

Unterrichtsbeginn sei um 8.00 Uhr zu früh, um Leistung zu bringen

Jürgen Zulley, der Leiter des Schlafmedizinischen Zentrums der Universität Regensburg und Präsident der Deutschen Akademie für Gesundheit und Schlaf, verteidigt die Langschläfer laut "Bild"-Zeitung: "Der in Deutschland übliche Unterrichtsbeginn um etwa acht Uhr ist für Jugendliche ab einem gewissen Alter zu früh, um Leistung zu erbringen. Gegen acht Uhr sind Jugendliche in etwa so leistungsfähig wie um Mitternacht."

Auch im Landkreis Forchheim (Bayern) fängt beispielsweise eine Schule erst später an, zu unterrichten. An der Grundschule Wiesenthau beginnt der Unterricht seit vier Jahren um 8.45 Uhr. Er endet an dieser Schule um 14.30 Uhr. Dort können die Kinder schon um 7.30 Uhr zur Betreuung kommen, es wird zudem eine einstündige Mittagspause eingerichtet. (kgr)
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