Palin ist ehemalige Gouverneurin von Alaska und nutzt die Sendung, um nicht nur sich, sondern auch den nördlichsten Staat Amerikas bekannter zu machen. So zeigte die erste Folge, wie Palin beim Angeln von einem Bären angegriffen wird, wie sie Klettertouren in den verschneiten Bergen macht oder auf einem Flug in ein Unwetter gerät. Auch ihre Familie, Ehemann Todd und die fünf Kinder, werden vorgestellt.
Der Kabelsender TLC plant in den nächsten Wochen sieben weitere Folgen auszustrahlen.
Von der Washington Post gab es nach der ersten Folge jedoch Kritik. "Sarah Palins Alaska" sei eine Show über Sarah Palin und sosnt nichts, ein Egotrip der Politikerin. Andere Kritiker sehen in der Sendung einen klugen Schachzug. So könne sie im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen in zwei Jahren präsent bleiben, ohne einen direkten Werbespot zu drehen.
Palin inszeniert sich in ihrer Show als Familienmenschen, der sich in der Natur wohl fühlt. Eine echte Pionierin eben, die mit allem zurecht kommt - auch mit Kritik, die in einem möglichen Präsidentschaftswahlkampf vermutlich auf sie einprasseln würde.
(mas)

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