Im sächsischen Bundesland hat es ein Jahr nach der tödlichen Attacke von vier Kampfhunden auf ein dreijähriges Mädchen erneut einen Kampfhund-Angriff auf ein Kind gegeben. Der Stafford-Boxer-Mix hat ein Kind angefallen und schwer verletzt.
Der Stafford-Boxer-Mischling galt als lieber Familienhund
Am Freitagabend biss der Mischling dem Jungen in einer Saalfelder Wohnung ins Gesicht, wie die Polizei am Samstag erklärte. Noch ist unklar, warum das bisher wohl nicht als aggressiv aufgefallene Familientier plötzlich den Jungen attackierte. Die Mutter wollte ihrem Kind helfen, ging dazwischen und wurde selbst in den Kopf gebissen. Beide mussten schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden, schweben aber nicht mehr in Lebensgefahr.
Erst im Juni hatte der Landtag ein umstrittenes Gesetz zum Schutz vor gefährlichen Hunden beschlossen, in dem eine Liste mit vier Kampfhunderassen enthalten ist, die nur noch mit Erlaubnis der Behörden gehalten und nicht mehr gezüchtet werden dürfen. Die Parlamentarier haben damit auf mehrere Angriffe von Kampfhunden in Thüringen reagiert.
(NCA)

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