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Rückruf von Baby-Wiegen des Herstellers Fisher-Price

16. April 2019 • Familie & Freizeit

Frankfurt/Main – Vom Rückruf der Baby-Wiegen des US-amerikanischen Spielzeugherstellers Fisher-Price ist auch Deutschland betroffen. Unter 100 Stück der Wiegen sind in Deutschland verkauft worden, berichtete eine Sprecherin des Unternehmens Mattel in Frankfurt, zu dem Fisher-Price gehört.

Anlass für den Rückruf waren Berichte über Todesfälle, bei denen sich Säuglinge in der Wiege umgedreht hatten und erstickt waren. Derartige Vorfälle seien in Europa nicht gemeldet worden, sagte die Sprecherin. Von dem Rückruf sind rund 4,7 Millionen Exemplare der «Rock ’n Play Sleepers» betroffen. Das Unternehmen sprach von einem freiwilligen Rückruf in Abstimmung mit den Behörden.

Wie schläft ein Baby am sichersten? 

Fünf Tipps für eine sorgenfreie Ruhepause für Kind und Eltern von der
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA):

– Auf dem Rücken: Am sichersten schläft ein Baby auf dem Rücken – nicht auf dem Bauch und auch nicht auf der Seite. Von da ist es schließlich nur ein kleines Kullern auf den Bauch. Kann ein Kind nur auf dem Bauch einschlafen, sollten Eltern es danach sofort auf den Rücken drehen.

– Im eigenen Bett: Auch die ganz Kleinen sollten schon ihr eigenes Bett haben – und nicht zwischen Mama und Papa schlafen. Das Bett soll und darf allerdings im Schlafzimmer der Eltern stehen. Ein richtiges Bett ist grundsätzlich der beste Ort für Nickerchen. Schläft der Nachwuchs mal woanders ein, im Autositz etwa, bettet man ihn bei Gelegenheit am besten um.

– Im Schlafsack: Decken können sich Kinder über den Kopf ziehen, ein Schlafsack ist daher am Anfang die bessere Wahl. Wichtig dabei: Der Halsumfang darf nicht größer sein als der Kopf des Kindes, damit es nicht hineinrutscht. Und zu breit und lang darf der Sack auch nicht sein, sonst verwickeln sich die Kinder eventuell.

– Ohne Extras: Kein Kissen, kein Kuscheltier, keine Fellunterlagen, keine Rundum-Polster – die beste Ausstattung fürs Babybett ist keine Ausstattung. Beobachtungsgeräte wie Unterlagen oder spezielle Matratze zur Überwachung des Baby-Schlafs empfiehlt die BZgA ausdrücklich nicht.

– Nicht zu warm: Babys mögen es kühl, 16 bis 18 Grad Raumtemperatur sind ideal. Das Bett sollte deshalb nicht neben der Heizung oder in der Sonne stehen. Eine Mütze brauchen Neugeborene zu Hause ohnehin nicht, und Windel und Schlafanzug reichen zum Schlafen aus – auch bei kranken Kindern.

Fotocredits: Jens Kalaene
(dpa)

(dpa)

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