Mit einer beeindruckenden Lockerheit spielte Federer auf und schon nach kurzer Zeit war klar, dass Andy Murray dem variantenreichen Spiel seines Gegners nicht gewachsen ist. Federer leistete sich kaum Fehler und dominierte fast die gesamte Partie. Mit 6:3, 6:4, 7:6 (13:11) setzte sich der Weltranglistenerste schliesslich in der Rod-Laver-Arena in Melbourne durch.
Australian Open: Lockerer Federer, geknickter Murray
Für den sichtlich enttäuschten Murray ist es schon das zweite Mal, dass Federer ihm den ersten Grand-Slam-Sieg zunichte machte. "Ich kann schon so heulen wie Roger, aber leider noch nicht so gut spielen" sagte der 22-jährige Brite nach dem Match unter Tränen. Trösten dürften ihn neben dem üppigen Preisgeld von 961.000 Dollar auch die Worte seines Kontrahenten. "Ärgere dich nicht, du bist ganz sicher einer der Spieler, die einen Grand-Slam gewinnen werden" versicherte Federer seinem Herausforderer.
(fgr / dpa)

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