Qual der Wahl: Nach welchen Kriterien ich im Supermarkt meine Marmelade wähle

Marmelade gehört für viele Deutsche einfach zum Frühstück dazu. Nicht selten befindet sich im Kühlschrank dabei eine kleine Auswahl von verschiedenen Sorten. Schließlich wünscht man sich Abwechslung auf dem Toast oder dem Brötchen.

Fallen Sie nicht auf Werbe-Versprechen herein

Auch Sie kennen wahrscheinlich das Gefühl, sich im Supermarkt-Regal nur schwer für eine Marmelade entscheiden zu können. Vom teuren Markenprodukt bis hin zu den Eigenmarken des Supermarktes ist alles vorhanden. Zu den Favoriten der Deutschen zählen Marmeladen aus roten Früchten und Beeren wie zum Beispiel Kirsche, Johannisbeere und Erdbeere. Aber auch Aprikosenmarmelade und die englische Orangenmarmelade sind sehr beliebt. Von den meisten Marmeladengläsern prangen riesige Früchte und Versprechen dabei einen besonders hohen Fruchtgehalt. Teure Marmelade muss dabei nicht qualitativ besser sein. Wer genau wissen will, was er kauft, der sollte den Blick auf die Zutatenliste wagen. Für Marmelade braucht es nur eingekochte Früchte und Zucker. Je mehr Zusatzstoffe sie haben, desto minderwertiger ist das Produkt. Aber auch auf das Verhältnis von Früchten und Zucker muss man achten. Je größer der Früchteanteil dabei ist, umso teurer darf eine Marmelade auch sein.

Am Ende zählt der Geschmack

Im Grunde schmecken die meisten Marmeladen der gleichen Fruchtsorten relativ ähnlich. Doch neben dem Geschmack kommt es vielen Verbrauchern auch auf die Konsistenz ihres Fruchtaufstrichs an. Die einen lieben Marmeladen mit ganzen Fruchtstücken, andere mögen ihre Früchte püriert und zum Beispiel Marmelade aus Erdbeeren oder Himbeeren ohne Kerne, und wieder dritte bevorzugen ihren Aufstrich als gelierte Masse. Beim Gelee handelt es sich um die minderwertigste und daher meist preiswerteste Form von Marmeladen.

Mut zu Experimenten

Die richtige Marmelade zu finden ist nicht immer einfach. Oft lohnt es sich, hin und wieder von den altbewährten Markenprodukten abzusehen und mal etwas anderes auszuprobieren. Ungewöhnliche Sorten und Mischungen zum Beispiel. Dabei sollten jedoch immer der Fruchtgehalt auf der Zutatenliste und alle weiteren Zusatzstoffe beachtet werden.


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