
Jeder dritte Berliner Student kann sich vorstellen, sich zu prostituieren.
Quelle: dapd/ Mario Vedder
3 Prozent der Studenten finanzieren tatsächlich ihr Studium durch Prostitution
Der tatsächliche Anteil der studierenden Sexarbeiter liegt bei 3,7 Prozent, also etwa jeder 27. Student. Die Motive für den Nebenverdienst sind größtenteils der höhere Stundenlohn. Auch eine finanzielle Notsituation, die Suche nach Abenteuern und Spaß am Sex wurden als Gründe genannt. Über 30 Prozent der im Rotlichtmilieu tätigen Studenten gaben an, Schulden zu haben. Mögliche Tätigkeiten sind neben der klassischen Prostitution, der Escort-, also Begleitservice und Striptease. Die Studenten verabreden sich meist über Internet-Kontaktbörsen mit ihren Freiern oder arbeiten im Bordell. Über die Hälfte der im Rotlichtmilieu arbeitenden Studenten gab an, in einer festen Beziehungen zu sein.
Kein Unterschied zwischen weiblichen und männlichen Studenten
Felix Betzler von der Studiengruppe war besonders von dem hohen Männeranteil überrascht. Die Zustimmung weiblicher und männlicher Studenten lag gleichauf. "Das hat uns auch überrascht, wir waren von einem höheren Frauenanteil ausgegangen“, so Betzler.
Das Studienkolleg zu Berlin ist eine gemeinsame Initiative der Studienstiftung des deutschen Volkes, des Wissenschaftskolleg zu Berlin, der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Hertie-Stiftung. (mse / dapd)

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