Gegen 5:35 Uhr hätten die vermummten Täter den Moment abgepasst, als ein Mann zum Putzen von den Polizisten in die Wache gelassen wurde - sofort warfen sie drei Molotowcocktails in den Vorraum. Aus den mit Benzin gefüllten, brennende Flaschen schossen Stichflammen empor.
Angriff auf Polizeiwache in Berlin: Täter in der Linksextremen Szene vermutet
Glietsch erklärte, dass der Putzmann sehr gefährdet gewesen sei. Polizisten hatten den Mann geistesgegenwärtig durch eine zweite Sicherheitstür gezogen und retteten ihn so vor den Flammen. Dem 26 Jahre alte Mann passierte nichts. Doch die Polizei ermittelt nun wegen versuchter Tötung.
Obwohl die Hintergründe des Angriffs zunächst unklar waren, vermuten die Beamten die Täter in der Linksextremen Szene. Im Februar war der Polizeiabschnitt für die Räumung des von Linksextremisten besetzten Hauses Liebigstraße 14 in Friedrichshain verantwortlich. Schon am 1. Mai vor zwei Jahren wurden Brandsatzwürfe gegen Polizisten eingesetzt. Wie die Polizei bekannt gab, haben die Täter am Montag auch Pflastersteine gegen die Fensterscheiben geworfen und legten sogenannte Krähenfüße auf mehrere Kreuzungen, die verhindern sollten, dass ihnen Polizeiautos folgen können. Beim Versuch, einen der Täter zu fassen, wurde ein Polizist leicht verletzt.
(NCA)


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