Noch immer konnte die Berliner Polizei den Giftmischer nicht festnehmen. Mittlerweile sollen ihm mindestens zehn Personen zum Ofer gefallen sein. Unter einem Vorwand bietet der Unbekannte den Weihnachtsmarktbesuchern vergiftete Getränke an. Nach dem trinken der Schnäpse wurde den Betroffenen schlecht und sie mussten sich übergeben. Einige mussten wegen Bewusstseinsstörungen sogar im Krankenhaus behandelt werden.
Weihnachtsmarktbetreiber setzt Belohnung auf die Ergreifung des Täters aus
Während die Polizei nun mit einem Phantombild nach dem mysteriösen Täter fahndet, hat ein Weihnachtsmarktbetreiber selbst die Initiative ergriffen und eine Belohnung von 1.000 Euro für den entscheidenden Hinweis oder die Ergreifung des Täters versprochen. Zudem habe er auf seinem Markt die Zahl der Sicherheitskräfte verdoppelt sowie zwei zusätzliche Sanitäter und zwei Lockvögel eingestellt. Nach Angaben der Polizei ist der Täter etwa 40 bis 45 Jahre alt und 1 Meter 80 groß. Er ist schlank, hatte sehr kurze, dunkelblonde Haare und trug zur Tatzeit eine dunkle Jacke und eine dunkle Hose. Außerdem soll er immer einen Rucksack bei sich haben, in dem er die vorbereiteten Gift-Flaschen transportiert.
Keine Getränke von Fremden annehmen
Was die Substanz angeht, die der Täter in die Getränke mischt, hält sich die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen bedeckt. Möglicherweise handelt es sich um Liquid Ecstasy, K.O.-Tropfen, die bereits bei einer geringen Überdosis und vor allem in Kobination mit Alkohol zu Vergiftungserscheinungen führen können. Die Polizei warnt weiterhin dringend davor, Getränke von Fremden anzunehmen.
(rma)

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