Mit Hilfe dieser hat das Institut ungeklärte und unerwartete Todesfälle von zwei bis 24 Monaten alten Kindern zwischen Juli 2005 und Juli 2008 in Deutschland untersucht. Die Sechsfachimpfung soll Babys vor Diphtherie, Keuchhusten, Tetanus, Hepatitis B, Kinderlähmung und dem Erreger Haemophilus infuenzae schützen, der Atemwegserkrankungen und besonders bei Kleinkindern auch Hirnhautentzündungen hervorrufen kann. Die Ständige Impfkommission rät zu Impfungen gegen diese Krankheiten in den ersten Lebensmonaten, allerdings nicht zwingend in Form eines Sechsfach-Impfstoffes.
Imfung laut Studie unbedenklichIm Jahr 2000, nach der Einführung von zwei Sechsfachimpfstoffen (Infanrix Hexa und Hexavac), sorgten Meldungen über plötzliche Todesfälle von Kleinkindern für Aufsehen und ließen einen Zusammenhang mit den Sechsfachimpfungen vermuten. Viele Eltern zeigten sich in großer Sorge, doch die epidemiologische Studie zeigte, dass es keine Hinweise auf eine zusammenhängende Todesursache kurz zuvor geimpfter Kinder, etwa durch Hirnödeme (Wasser im Hirn) gibt. Sowohl die Körper von Kindern, die nach einer Sechsfachimpfung gestorben waren, als auch von ungeimpften Kindern wurden für die Studie untersucht.
(NCA)

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