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Pflegereform von Gesundheitsminister Daniel Bahr stößt auf große Kritik

26. Januar 2012 • Gesundheit

Am Wochenende haben die SPD und Sozialverbände die geplante Pflegereform von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr für unzureichend erklärt und diese stark kritisiert. SPD-Vize Manuela Schwesig erklärte das Vorhaben zur „Scheinreform“. Die Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern erklärte sagte der Nachrichtenagentur dapd, dass man dadurch keine strukturellen Probleme löst, sondern die Schwierigkeiten nur größer mache.

Der Gesetzesentwurf zur geplanten Pflegereform stößt nicht überall auf Gegenliebe

Für Präsidentin des Sozialverbands VdK, Ulrike Mascher, sind die Pläne ebenfalls nicht ausgereift genug. Demenzkranke und ihre Familien sollen nach den Vorstellungen des Gesundheitsministers in Zukunft mehr Geld für ambulante Pflege bekommen.

Die Gesundheitspolitiker aus Union und FDP verständigten sich bereits auf Eckpunkte für einen Gesetzesentwurf. Circa 500.000 Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sollen demnach von den Leistungsverbesserungen profitieren. Wirksam werden die Änderungen ab Januar 2013. Erwirtschaftet werden soll das zusätzliche Geld – rund 1,1 Milliarden Euro – durch die Anhebung des Pflegebeitrags um 0,1 Prozentpunkte.

Die deutsche Bevölkerung wird immer älter und viele Menschen pflegen bereits ein Familienmitglied. Pflegeratgeber bieten ihnen Hilfe und stehen ihnen bei Fragen rund um die Pflege bedürftiger Menschen.

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