Bei Regen und Sturm wurde der Papst am Dienstag in einem der am schwersten zerstörten Orte des Katastrophengebiets, dem Dorf Onna, von zahlreichen Menschen empfangen. Darunter waren auch der Erzbischof von L'Aquila, Giuseppe Molinari sowie der Chef des italienischen Zivilschutzes.
Papst macht notleidenden Menschen Mut
"Ich bin hier zu Euch in diese wunderschöne und geschundene Gegend gekommen, die im Moment grosses Leid und Not erlebt, um Euch alle zu umarmen", so Papst Benedikt XVI. bei seiner Ankunft. "Meine Anwesenheit hier soll ein Zeichen sein, dass Gott Euch nicht verlassen hat", ermutigte der Papst die sichtlich bewegten Zuhörer.
Auch Hauptstadt L'Aquila will Benedikt besuchen
Zu der Begegnung im Zentrum von Onna kamen Hunderte von Obdachlosen aus allen 161 Zeltstädten. Anschliessend wollte Papst Benedikt noch in die Abruzzen-Hauptstadt L'Aquila fahren, um unter anderem das eingestürzte Studentenwohnheim, in dem sieben Jugendliche getötet wurden, zu besuchen und dort eine Ansprache zu halten.
(kgr / dpa)

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