Sanierungsplan
Opel beantragt 1,5 Milliarden Euro Staatshilfen
Der angeschlagene Autohersteller Opel beantragt in Deutschland Staatshilfen im Umfang von 1,5 Milliarden Euro zur Sanierung des Unternehmens. Der amerikanische Mutterkonzern General Motors will in Europa insgesamt 2,7 Milliarden Euro an Staatshilfen einsammeln.
Opel beantragt 1,5 Milliarden Euro Staatshilfen
Quelle: ddp / Thomas Lohnes
Opel-Chef Nick Reilly kündigte bei der Präsentation des Sanierungsplanes Investitionen von rund elf Milliarden Euro bis 2014 an. Dabei sollen unter anderem 80 Prozent des Produktportfolios erneuert werden. 8300 der rund 48.000 Arbeitsplätze in Europa sollen gestrichen werden. Für die Sanierungspläne sammelt Opel jetzt in Europa Staatshilfen bei den Ländern mit Opel-Standorten ein.
Opel: Sanierungskurs mit Staatshilfen
In Europa sollen insgesamt 2,7 Milliarden Euro beantragt werden. Deutschland soll sich mit 1,5 Milliarden Euro an der Sanierung beteiligen. Von den Mitarbeitern verlangt die Konzernführung darüber hinaus einen jährlichen Sanierungsbeitrag in Höhe von 265 Millionen Euro bis 2014. Die Betriebsräte und die Gewerkschaften wehren sich unterdessen nicht nur gegen diese Zusatzbeiträge sondern auch gegen die Schliessung der Getriebewerke in Kaiserslautern und Rüsselsheim.
(fgr / dpa)
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