
Obama streicht Mondmission
Quelle: dpa
Mondmission fällt dem Rotstift zum Opfer
Wegen des Staatsdefizits mit enormen Ausmassen (1,4 Billionen Dollar in 2009) muss Obama in vielen Bereichen den Etat einfrieren. Die NASA wird deshalb ihren Plan aufgeben müssen, bis 2020 wieder Astronauten auf den Mond zu schicken. Darüber hinaus soll sie vorerst ihr so genanntes Constellation-Programm einstellen, womit Raketen entwickelt werden sollten, die zum Mond, zur Internationalen Raumstation ISS und zukünftig zum Mars fliegen sollten.
Das Programm war von Obamas Vorgänger, George W. Bush, initiert worden. Trotz der Kürzungen wird die Regierung weiterhin in die kommerzielle Raumfahrt investieren.
Nicht überall wird gekürzt
Obama plant weiterhin, Programme zu bündeln, um Kosten zu sparen. Öffentliche Leistungen, wie die Rentenversicherung und die staatlichen Krankenversicherungen für Senioren und Bedürftige, sollen aber bleiben. Im Sicherheitsbereich will Obama ebenfalls nicht sparen. Einige, hoch verschuldete Bundesstaaten können ausserdem mit bis zu 25 Milliarden Dollar Unterstützung rechnen.
Ansonsten werden rund 120 Programme und Projekte gestrichen.
(hkn / dpa)

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