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6. November 2008, 09:16 Uhr
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US-Machtwechsel

Obama stellt Team für Amtsübernahme im Weißen Haus zusammen

Barack Obama hat die Wahl zum nächsten US-Präsidenten mit absoluter Mehrheit gewonnen und will sich nun mit einem ausgewählten Team auf die Amtsübernahme vorbereiten, ehe er am 20. Januar 2009 ins Weiße Haus einziehen wird.
Der Demokrat Obama hat den Einzug ins Weiße Haus mit seinem überragenden Sieg im Kampf um die Präsidentschaftswahl gewonnen. Nun will er sich ein ausgewähltes Team zusammenstellen, mit dem er sich auf den Regierungswechsel vorbereiten möchte. Zunächst wurde vorerst ein Übergangsteam ernannt, dass Obama bei den Vorbereitungen unterstützen wird. Unter den Beratern sollen auch Vertraute des ehemaligen Präsidenten Bill Clinton sein.

Barack Obama ist es im Alter von 47 Jahren gelungen die Weltmacht USA in der folgenden Amtszeit zu führen und zudem ist er der erste schwarze Präsident, den es in den Vereinigten Staaten von Amerika gibt.

Laut Medienberichten soll das Übergangsteam von dem ehemaligen Mitarbeiter Clinton John Podesta, wie auch von der Beraterin Obamas Valerie Jarrett und dem Stabschef Obamas Senat Pete Rouse geleitet werden. Das Team wird zudem von Susan Rice verstärkt, die laut Medienberichten in den USA eventuell die nationale Sicherheitsberaterin in Obamas Regierung sein könnte.

Zu dem Team sollen desweiteren die demokratische Gouverneurin von Arizona (Janet Napolitano) gehören, wie auch der derzeitige Dekan der Berkeley University in Kalifornien (Christopher Edley) und der Verkehrs- und Energieminister (Federico Pena), der bereits für Bill Clinton tätig war. Wie es in einem Bericht der "New York Times" verkündet wurde, soll das Amt des Stabschefs im Weißen Haus an den Kongressabgeordneten Rahm Emanuel gehen, der bereits für Clinton als Berater tätig war.

Obama wie sich laut weiteren US-Medienberichten am Donnerstag mit den Chefs der Geheimdienste treffen und sich beraten lassen. Nach Aussage des Heimatschutz-Ministers Michael Chertoff besteht insbesondere in den Übergangsphase ein erhöhtes Risiko für Terrorangriffe.

Der Demokrat wurde asm Dienstag, dem 4. November zum 44. Präsidenten der USA gewählt und hat mit 52 Prozent der Wählerstimmen den Republikaner John McCain übertroffen, der 47 Prozent der Stimmen erhalten hatte.

In den Vereinigten Staaten von Amerika wird der Präsident nicht direkt vom Volk gewählt. sondern durch ein Wahlmännergremium, die aus einzelnen Vertretern der Bundesstaaten zusammengesetzt werden. Diese geben dann ihre Stimmen entsprechend der Wahlergebnisse im jeweiligen Staat ab. Der Sieger eines Staates bekommt dann alle zu vergebenden Wahlmännerstimmen. Die Wahlmänner werden am 15. Dezember endgültig ihre Stimmen abgeben, ehe der neue Präsident am 20. Januar sein Amt antreten wird. (slm / dpa)
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