Nordkorea
Obama drängt auf Beilegung des Atomstreits
US-Präsident Barack Obama hat auf der letzten Station seiner Asienreise in Südkorea auf eine Lösung des Atomstreites mit Nordkorea gedrängt. Mit massiver Wirtschaftshilfe soll das Regime in Pjöngjang überzeugt werden, das umstrittene Atomprogramm aufzugeben.
Obama drängt auf Beilegung des Atomstreits
Quelle: ddp / Michael Kappeler
Südkoreas Präsident Lee Myung Bak teilte in Seoul mit, er und Obama seien sich einig, dass der Atomstreit durch einen "grossen Handel" in einem Schritt beendet werden soll. Er hoffe, dass Nordkorea den Vorschlag massiver Wirtschaftshilfe im Gegenzug für eine völlige Einstellung des Atomprogramms akzeptieren werde, und damit die Lebensqualität seiner Bürger verbessern und "das Tor zu einer neuen Zukunft" öffnen werde.
Obama: Sonderbotschafter nach Nordkorea
Die geplante Vereinbarung werde es Nordkorea aber nicht erlauben, sich wie bisher von Verhandlungen zurückzuziehen und sich die Rückkehr an den Verhandlungstisch durch Zugeständnisse bezahlen zu lassen, betonte US-Präsident Obama. Er werde am 8. Dezember einen Spitzendiplomaten nach Nordkorea schicken, um die Vorhandlungen voranzubringen. Der US-Gesandte für Nordkorea, Stephen Bosworth, soll eine Wiederaufnahme der im April von Nordkorea abgebrochenen Sechs-Länder-Gespräche erreichen.
(fgr / dpa)
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