Das Militär nimmt an, dass die Artelleriegeschosse Nordkoreas nahe der südkoreanischen Insel Yeonpyeong im Meer niedergegangen sind. Wie ein Sprecher mitteilte, werde Südkorea den Beschuss nicht erwidern, solange die Geschosse aus Nordkorea nicht auf dem Territorium des Landes einschlagen würden.
Laut Nordkorea handelt es sich um Schiessübungen
Südkoreanischen Angaben zufolge hatte Nordkoreas Armee bereits am Vortag in der Nähe der Seegrenze rund 100 Artelleriegeschosse abgefeuert. Den ersten Beschuss hatte die Marine Südkoreas zunächst mit Kanonenwarnschüssen beantwortet. Nordkoreanischen Angaben zufolge handelt es sich um jährliche Schiessübungen, die nun weiter fortgesetzt würden.
Südkorea hatte in einem Protestschreiben seinem nördlichen Nachbarn Provokation unterstellt. In der Vergangenheit hatte es in der Gegend der umstrittenen Seegrenze wiederholt Gefechte zwischen Kriegsschiffen beider Staaten gegeben. Die Grenze war nach dem Korea-Krieg einseitig durch ein Kommando der Vereinten Nationen festgelegt worden.
(sch / dpa)

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