"Das Manöver hat am Morgen begonnen", sagte ein Militärsprecher. An der Übung in Südkorea nehmen mehrere zehntausend Soldaten beider Seiten teil, sie soll zehn Tage dauern. Nordkorea reagierte mit scharfem Protest auf das Manöver. Dieses bedeute für die koreanische Halbinsel die "schlimmste Krise" der Geschichte, hieß es in der von der regierenden Kommunistischen Partei herausgegebenen Zeitung "Rodong Sinmun". "Ein Krieg kann durch den kleinsten Zwischenfall ausgelöst werden." Erst vor wenigen Tagen kam es zu Schußwechseln zwischen nord- und südkoreanischen Marineeinheiten im Gelben Meer.
Die Beziehungen zwischen den beiden koreanischen Staaten sind seit geraumer Zeit äußerst angespannt. (jak)

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