Wie das Unternehmen Nokia mitteilte, wolle man neben der Schliessung des Produktionsstandortes auch die Produktion von Mobiltelefonen im finnischen Salo bis auf weiteres runterfahren. 25 bis 30 Prozent der 2.500 Mitarbeiter müssten mit Unterbrechungen ihres Arbeitsverhältnisses rechnen. Im finnischen Arbeitsrecht seien solche Formen der Kurzarbeit festgelegt und üblich, um die Produktion der wechselnden Nachfrage angleichen zu können.
Das Ziel von Nokia sei es, der Dringlichkeit zu "verstärkter Kosteneffizienz und zur Anpassung an veränderte Marktanforderungen" Rechnung zu tragen.
Auf Grund des massiven Konjunktureinbruchs war der Gewinn des Handy- Weltmarktführers Nokia im Schlussquartal 2008 auf 576 Millionen Euro gesunken, nach 1,8 Milliarden Euro im Vorjahr zuvor. Der Umsatz ging um 19,4 Prozent auf 12,66 Milliarden Euro zurück. Nokia-Chef Olli-Pekka Kallasvuo kündigte bereits im Januar ein umfassendes Sparprogramm an und erwartet für die gesamte Branche im Jahr 2009 einen Absatzrückgang um zehn Prozent.
(NCA / dpa)

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