So erklärte Kampusch vor der versammelten Presse, dass sie ganz zurückgezogen lebe und sich kaum in der Öffentlichkeit zeige. Einen grossen Anteil daran haben vermutlich die österreichischen Medien, die ihrer Ansicht nach penetrant seien. Obgleich ihr in den vergangenen Jahren viel Kritik widerfahren ist, wolle sie dennoch in Wien bleiben.
Die ARD zeigt die TV-Doku über Natascha Kampusch im nächsten Jahr
Freundschaften zu schliessen, sei für sie "auch sehr schwer", da sie ja keine normale Sozialisation erfahre habe. "Ich hab' schon fast so Leute, die man als Freunde bezeichnen könnte, gewonnen," sagte Kampusch weiter. Zudem habe sie regelmässigen Kontakt zu ihrer Familie.
Dennoch beschrieb Kampusch diesen als "nicht zu eng". Ihrer Ansicht nach sollte jeder Mensch auf eigenen Füssen stehen. Die 21-Jährige hatte sich vor zwei Jahren nicht gerade begeistert darüber gezeigt, als ihre Mutter ein Buch über die Zeit ihrer Abwesenheit veröffentlichte. Die TV-Doku mit dem Titel "Natascha Kampusch - 3096 Tage Gefangenschaft" wird am 25. Januar 2010 um 21.00 Uhr in der ARD ausgestrahlt.
(sch / dpa)

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