Der zum Glück ohne grossen Folgen gebliebene Terroranschlag von Detroit hat wieder einmal gezeigt, dass selbst alle Sicherheitsverkehren, die bislang in Europa existieren, einen solchen Vorfall nicht verhindern können. Mit Hilfe eines sogenannten "Nacktscanners" hätte sich der Sprengsatz ohne Probleme erkennen lassen, womit der Ruf nach einer Einführung des Ganzkörperscanners immer lauter wird.
Nacktscanner als Chance für die Sicherheit
In Europa ist die Einführung des Nacktscanners unter dem Hinweis des Eingriffs in die Intimsphäre des Menschen bislang verhindert worden. Auch wenn das Schamgefühl an dieser Stelle eine grosse und entscheidende Rolle spielt, spricht die Notwendigkeit dafür. Als Argumente für die Einführung des Nacktscanners spricht beispielsweise die Tatsache, dass die Gesichter auf dem Bildschirm vollkommen retouschiert werden und der zuständige Beamte in einem separaten Raum sitzt, womit der Schamgedanke zumindest etwas abgemildert wird.
Die grössten befürchtungen werden seitens von Prominenten laut, die einen möglichen Verkauf der Bilder befürchten. Mit dem Faktor der Freiwilligkeit könnte dies nun wieder aus der Welt geschaffen werden. Der Nacktscanner sollte zumindest zum Nachdenken noch einmal auf die politische Agenda gesetzt werden.
(riw)

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