
Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Franz Müntefering sollen der SPD bei der nächsten Bundestagswahl zu einem Sieg verhelfen.
Quelle: ddp/Philipp Guelland
An einem Sonderparteitag wird Müntefering offiziell zum neuen Vorsitzenden gewählt. Bis dahin wird Steinmeier provisorisch die Partei führen. Der Außenminister gab sich zugleich kämpferisch im Hinblick auf die nächste Wahl: "Ich trete nicht an, um auf Platz zu spielen. Wir sind besser gerüstet als wir glauben." Zudem formulierte er die Ziele seiner Partei: "Wir wollen, dass niemand am Rand der Gesellschaft zurückbleibt."
Auch SPD-Generalsekretär Hubertus Heil äußerte sich optimistisch, dass die SPD in Zukunft in Deutschland zum wirtschaftlichen Erfolg und sozialer Gerechtigkeit beitragen wird und betonte: "Wir tragen Verantwortung für Deutschland und wir wollen weiter Verantwortung für Deutschland tragen."
Zahlreiche Umfragen in jüngster Vergangenheit hatten ergeben, dass Müntefering bei der Bevölkerung weitaus beliebter als Beck ist und bessere Wahlergebnisse für die SPD erzielen könnte. (pav / dpa)

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