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6. September 2010, 09:37 Uhr
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Chisinau

Moldau: Referendum gescheitert, Machtvakuum verlängert

In der Republik Moldau ist die Volksabstimmung über die Wiedereinführung der Direktwal des Präsidenten gescheitet. Lediglich 31 Prozent Wahlbeteiligung ist deutlich zu wenig, als dass das Ergebnis gezählt werden könnte. Das Land hat seit eineinhalb Jahren kein gewähltes Staatsoberhaupt.
In der früheren Sowjetrepublik Moldau (Moldawien) wurde die Direktwahl des Präsidenten 1990 abgeschafft. Da sich jedoch seit eineinhalb Jahren die Reformkräfte und Kommunisten im Parlament gegenseitig blockieren und Moldau kein gewähltes Staatsoberhaupt hat, sollte ein Referendum über die Wiedereinführung der Direktwahl entscheiden.

Offensichtlich hat es die Regierung, bestehend aus einer Vier-Parteien-Koalition, nicht geschafft, die Wähler zu mobilisieren. Die Wahlbeteiligung an der Volksabstimmung lag lediglich bei 30,98 Prozent. Damit das Ergebnis hätte zählen können, wäre eine Mindeswahlbeteiligung von 33,3 Prozent notwendig gewesen. Das teilte die Zentrale Wahlkommission mit.

Die Republik Moldau ist ein Nachbarland Rumäniens und zählt zu den ärmsten Ländern Europas. (kat / dpa)
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In der Republik Moldau ist die Volksabstimmung über die Wiedereinführung der Direktwal des Präsidenten gescheitet. Lediglich 31 Prozent Wahlbeteiligung ist deutlich zu wenig, als dass das Ergebnis gezählt werden könnte. Das Land hat seit eineinhalb Jahren kein gewähltes Staatsoberhaupt.
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