Gegenüber dem Vorjahreszeitraum geben 37 Prozent der mittelständischen Unternehmen einen Umsatzrückgang an, 2008 waren es noch 19 Prozent gewesen. Darüber hinaus hat der Stimmungsindikator um fast die Hälfte nachgegeben, wobei anzumerken ist, dass die damalige Umfrage kurz vor Beginn der weltweiten Finanzkrise durchgeführt worden war. Zum jetzigen Zeitpunkt hält der Wert das langjährige Mittel.
Gewinnrückgänge des Mittelstands teils mit Personalabbau verbunden
Ein Drittel der mittelständischen Betriebe äußerte dennoch Zufriedenheit mit der aktuellen Geschäftslage. Nur 11 Prozent der Unternehmen schätzten sie hingegen als schlecht ein. Während rund 20 Prozent der Mittelständler im kommenden halben Jahr mit steigenden Umsätzen rechnen, sieht ein Viertel der befragten Unternehmen das Konjunkturtief als noch nicht überwunden und geht daher von einem Umsatzrückgang aus.
Unter den Mittelständler am ärgsten gebeutelt ist das verarbeitende Gewerbe, das gegenüber deutlichen Umsatzgewinnen im Vorjahr jetzt mit erheblichen Gewinnrückgängen zu kämpfen hat. Für fast 50 Prozent der Unternehmen ist letzteres der Fall. Die Gewinneinbussen haben bei fast einem Fünftel der mittelständischen Betriebe weiterhin zu Personalabbau geführt. Im Dienstleistungsgewerbe hingegen geht jede neunte Firma von Neueinstellungen aus.
(sch / dpa)

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