In Mitteleuropa wurden durch die anhaltenden Unwetter am Donnerstagabend und der Nacht zum Freitag acht Menschen getötet. In Polen, Tschechien und Deutschland wurden Teile des Landes durch Sturmböen, Gewitter und umstürzende Bäume verwüstet und einige Menschen verletzt.
Sieben Menschen starben in Polen, wie am heutigen Freitagmorgen von den Medien berichtet wurde, die meisten von ihnen wurden von Bäumen erschlagen. Das Auto einer schwangere Autofahrerin wurde in der Nähe von Lodz von einem Baum getroffen, zwei Kinder überlebten den Unfall, die Frau und ihr ungeborenes Baby verstarben. Besonders Niederschlesien und die Mitte Polens wurden durch die Stürme am stärksten heimgesucht.
50 Verletzte und sieben Tote in Polen - Eine Frau wurde durch einen Baum in Tschechien getötet
Insgesamt soll es weitere 50 Verletzte in Polen gegeben haben. So wurden nahe Kostrszyn sechs Menschen von einem Stromschlag erfasst. Die Feuerwehr teilte mit, dass ein Sturm mehrere Stromleitungen abgerissen hatte und Bäume entwurzelte, wodurch es zu Verkehrsbehinderungen kam. Des Weiteren wurden die Dächer mehrere Gebäude abgedeckt.
Eine 75-jährige Frau wurde durch einen herbstürzenden Ast in Tschechien getötet. Im Norden und Westen des Landes ereigneten sich ebenfalls starke Unwetter. Defekte Oberleitungen und umgestürzte Bäume legten den Bahnverkehr brach. Ausserdem wurden mehrere Häuser beschädigt, wie das tschechische Fernsehen berichtete.
Weite Teile Deutschlands waren von dem Unwetter betroffen - Zwei Verletzte
In Deutschland wurde in vielen Bundesländern ein grosser Sachschaden verursacht und zwei Menschen erlitten leichte Verletzungen in Niederbayern, als sich ein Aluminiumdach von einem Gebäude löste. Ein Gastank und mehrere Dächer wurden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. In Süddeutschland, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg wurden ebenfalls Bäume entwurzelt, die Sachschaden an mehreren Autos oder Gebäude anrichteten. Auch hier wurden weite Teile des Nahnnetzes blockiert.
In vielen Häusern liefen die Keller voll und Strassen waren unter Wasser. Durch Blitzschläge wurden einige Häuser in Brand gesetzt, so in Baden-Württemberg und NRW. In Brandenburg wurde von Hagelkörner berichtet, die "so gross wie Würfel" gewesen sein sollen.
(anf / dpa)

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