
Die Mieten in Berlin steigen um satte 14 Prozent.
Quelle: dapd / Michael Gottschalk
Die Zeitung bezieht sich dabei auf das Ergebnis einer Studie des Immobilien-Marktforschungsinstituts Empirica. Der Trend zur Mieterhöhung zeige sich vor allem bei Neuvermietungen. Wer nicht umzieht oder auf dem Land lebe, den treffe es nicht so hart. Ansonsten seien auch kleine Städte wie Zweibrücken, Oldenburg oder auch Jena und Rostock von den Mieterhöhungen betroffen.
Als Gründe für die steigenden Mieten nennt Reiner Braun von Empirica der "Bild" -Zeitung: "Erstens gibt es eine größere Nachfrage durch Single-Haushalte, vom Studenten bis zum Rentner. Zweitens machen viele Kommunen das Bauen durch soziale und ökologische Auflagen so unattraktiv, dass schlicht zu wenig neue, bezahlbare Wohnungen gebaut werden".
In Berlin kosten Neubauwohnungen im Schnitt 8,07 Euro zuzüglich Heiz- und Betriebskosten, heisst es in der "TAZ".Wie die Zeitung weiter berichtet, sehe Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) diese Entwicklung jedoch nicht so pessimistisch. "Dass muss man in Relation sehen", sagte ihr Sprecher Mathias Gille. "Wir starten im Bundesvergleich auf niedrigem Niveau." Am besten ist es demnach, auf einen Umzug zu verzichten. (kat)

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