Das Programm der Sicherheitskonferenz in München zeigt, wie viel die verschiedenen internationalen Organisationen und Staaten miteinander zu besprechen haben. Am Eröffnungstag werden Verteidigungsminister Karl-Theodoor zu Guttenberg und der Generalsekretär der NATO, Anders Fogh Rasmussen sprechen, Anschließend folgt eine prominent besetzte Podiumsdiskussion mit Finanzminister Wolfgang Schäuble, dem EU-Währungskommissar Olli Rehn und dem Chef der Weltbank Robert Zoellick.
Inoffizielles Treffen mit Aussagekraft
Am Rande der Konferenz wird Angela Merkel unter anderem mit der amerikanischen Außenministerin Hillary Clinton und dem afghanischen Präsidenten Hamid Karzai zusammen kommen. Auch mit dem britischen Premierminister David Cameron, dem georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili und UN-Generalsekretär Ban Ki Moon wolle Merkel sprechen, erklärte der stellvertretene Regierungssprecher. Insgesamt werden über 350 Teilnehmer erwartet. Die Sicherheitskonferenz ist eine inoffizielle Veranstaltung, die keine Entscheidungsgewalt hat. Sie hat aber großen Einfluss auf die internationale Politik, da die Gespräche häufig auf spätere Gesetzesentwürfe vorbereiten.
Dominiert wird die Konferenz in diesem Jahr von den Unruhen in der arabischen Welt. Es soll aber auch um die sicherheitspolitischen Auswirkungen der Finanzkrise, Cyber-Attacken, Abrüstung und den Afghanistan-Konflikt gehen.
(mas / dpa)

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