Nach bestätigten Angaben der "Wirtschaftswoche" will der Stuttgarter Hersteller die aktuelle A-Klasse und auch den Smart im Jahr 2010 als Elektrofahrzeug auf den Markt bringen. Beide Fahrzeuge sollen in Serie produziert werden. Laut Thomas Weber, dem Daimler AG Entwicklungsvorstand sind die Fahrzeuge mehr als andere für diese Antriebsart geeignet, da beide durch ihren Sandwichboden optimal für alternative Antriebe sind
Die A-Klasse wurde ursprünglich als Brennstoffzellen-Fahrzeug entwickelt und erhielt deshalb einen doppelten Boden zur Aufnahme der Zellen. Dieser könne als Platz für die Lithium-Ionen-Batterie genutzt werden, heißt es in der Branchen- und Wirtschaftszeitung «Automobilwoche».
Als Lieferant für die Batterien ist Tesla Motors im Gespräch. Der US Elektroautohersteller bewies in der Vergangenheit schon desöfteren seine Fähigkeiten im batteriebetriebenen Automobilbereich. Sowohl der Smart als auch die A-Klasse sollen im reinen Elektrobetrieb auf rund 200 Kilometer Reichweite kommen. Da auch die Mercedes B-Klasse im Sandwichkonzept hergestellt wird sind laut "Wirtschaftswoche" auch spezielle E-Versionen der B-Klasse im Gespräch
Testparcours für 100 Elektro Smarts ist seit 2007 London. Der Test ist für 4 Jahre geplant. Schon beim Start des Projekts hatte der Autobauer als langfristiges Ziel die Serienfertigung genannt. Branchenexperten gehen davon aus, dass in den kommenden Jahrzehnten immer mehr Elektroautos auf den Straßen unterwegs sein werden. (dpa) (mat)

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willi wiessler schreibt:
7. März 2009, 18:15 Uhr
Eine A Klasse mit Elektroantrieb wurde bereits 1996/97 entwickelt, aber wegen Protesten der Ölmultis und gelockerter Umweltgesetze in Kalifornien nie in Serie produziert. Das Auto sollte ursprünglich im Sandwichboden “Zebrabatterien” unterbringen.Den Rest kennt man.(hoher Schwerpunkt,Elchtest,Kippgefahr,ESP).Der Umbau zum Fahrzeug mit Verbrennungsmotor kostete Millionen.Das Vorhaben mit Elektroantrieb ist bei der Daimler AG also keineswegs neu.Dies beweist auch der in der ersten A Klasse vorhandene Sandwichboden.Im übrigen ist es schade,dass solche Entwicklungen immer in Kalifornien stehen und fallen. Vollwertige Automobile (5-Sitzer)mit Elektroantrieb sind auch in Deutschland gefragt.Eine A+B-
Klasse mit Elektroantrieb in Grosserie ist aufgrund der bestimmt bald wieder steigenden Ölpreise der einzig richtige Weg für eine weiter bezahlbare Mobilität.
Das 1. Vorhaben scheiterte übrigenz an wieder gelockerten
Umweltgesetzen in Kalifornien und Protesten der Ölmultis und Fahrzeughersteller. Baut endlich das, was schon seit 10 Jahren in Serie funktionieren könnte.Auch im Sinne der Verfechter des Verbrennungsmotors.Mehr Elektrofahrzeuge bedeuten übrigens auch weniger Nachfrage nach Öl und günstgere Kraftstoffpreise.
aclasselectric schreibt:
12. März 2009, 17:44 Uhr
Eine A Klasse mit Elektroantrieb? Wann? Bald?
Bereits die 1. A Klasse wurde mit einem reinen Elektroantrieb entwickelt und war serienreif!
(http://www.umweltbrief.de/pdf/wercedes_a-class_electric_zebra.pdf)
Wegen gelockerter Umweltgesetze in Kalifornien wurde uns die erste A Klasse
mit Elektroantrieb vorenthalten.
Ein bereits entwickeltes Elektrofahrzeug in ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor
umzubauen kommt gleich nach dem Serienmord vom EV1(GM).
Den Rest kennt ihr (hoher Schwerpunkt, Elchtest, Kippgefahr,ESP).
Man könnte glauben in Deutschland gibt es keine Steckdosen!
Wann ist bald? Morgen früh?
aclasselectric schreibt:
12. März 2009, 17:56 Uhr
Bald=10+X Jahre
Reingefallen! Baut doch einfach die erste A Klasse so wie sie entwickelt wurde.
Batterieelektrisch! Sie wurde uns in Deutschland vermutlich wegen nicht vorhandener Steckdosen vorenthalten!
Die Wahrheit schreibt:
12. März 2009, 19:45 Uhr
So ein Quatsch, die A Klasse wurde ursprünglich als batterieelektrisches Fahrzeug entwickelt und war vor 10 Jahren schon serienreif! Einfach den Verbrennungsmotor mit Anhang raus, die Komponenten der alten A Klasse Elektro rein, Fahrwerk neu abstimmen und fertig ist ein Fahrzeug mit einer Reichweite von 200km. Wohlgemerkt, noch mit der alten ZEBRA-Batterietechnik!
Die erste A Klasse wurde mit Kosten von 300 Millionen Euro zum Fahrzeug mit Verbrennungsmotor umgerüstet. Das ist die traurige Wahrheit über die 1. A Klasse!
Der Grund war übrigens ein auf Druck der Ölmultis und Fahrzeughersteller gelockertes Umweltgesetz in Kalifornien. Man könnte glauben in Deutschland gab es in den 90 ern noch keine Elektrizität! Wenn ihr schon über den Sandwichboden schreibt, dann bitte richtig!
Den Rest kennt ihr (hoher Schwerpunkt, Elchtest, ESP). Die ursprüngliche A Klasse hatte durch den niedrigeren Schwerpunkt (Batterien im Sandwichboden) kein ESP nötig!!
future schreibt:
15. April 2009, 17:47 Uhr
Immer wieder hört man von technischen Problemen und dass das, was in jedem Laptop, Staubsauger und sonstigen Elektrogeräten schon jahrelang funktioniert bei einem Automobil nicht machbar ist. Dabei war die Batterietechnik schon vor mehr als 10 Jahren in der 1.A Klasse bereits serienreif mit einer angegebenen Reichweite von 200km! Verfolgt man die Reichweite der 2.A Klasse Prototypen, so hat sich trotz verbesserter Batterien scheinbar nichts verändert. Merkt ihr die Verarsche? (Seht auch den Film “Who killed the electric car,youtube). Traurig: Ein IP Spezialist(Tesla) muss den etablierten Herstellern erst auf die Sprünge helfen. Das hat mit noch nicht serienreifer Technik überhaupt nichts zu tun. Vielmehr werden wir (wie immer)von Regierungen, Ölmultis und Automobilkonzernen dazu genötigt, den Verbrennungsmotor weiterhin als einzig brauchbare Alternative zu akzeptieren. Dabei sind selbst Flugzeuge veraltet und wir könnten heute schon mit Magnetschwebebahnen mit etwa 5000(!) Stundenkilometern von einem Erdteil zum anderen im luftleeren Raum reisen. Über einen bielektrischen Antrieb (Stadt und Landstrasse mit Batterie, Autobahn mit Netzbetrieb)mit möglichem Autopilot spricht niemand! Dafür nur Infrastrukturgelaber! Erneuerbare Energien sind mehr, als wir jemals benötigen werden, vorhanden. Aufgrund selbstgewollter staatlicher Knappheit von Geldmitteln und weiterer Staatlicher Unterstützung der Ölmultis unter der grünen Haube mit Katalysatoren und Russfiltern wird daraus leider nichts. Und wie weit wir schon sein könnten! Stattdessen werden Kriege wegen Öl geführt und die Umwelt mit Öl verschmutzt! Mein Appell an Daimler: Baut das Ding
schon morgen. Getestet habt ihr schon vor über zehn Jahren mit der 1.A Klasse.
Zum Schluss noch ein Schuss Ironie: Versucht doch mal einen Laptop mit mobilem Verbrennungsmotor und Generator und einem 0,5 Liter Tank zu kaufen. Vielleicht bekommt ihr ihn zu Wucherpreisen wirklich. Allerdings in geschlossenen Räumen den Motor wegen Vergiftungsgefahr abstellen….
electrichope schreibt:
6. Juli 2009, 20:03 Uhr
Ein batterielektrisches Auto zu bauen ist für einen Automobilkonzern garantiert keine grosse Sache. Die Fa TTD in Holland beispielsweise baut einen Toyota Prius in einen
Plug in Hybrid in etwa sechs Stunden um. Bei einer Probefahrt merkt man übrigens nichts von den scheinbar noch vorhandenen Problemen!
Die 1. A Klasse war vor Serienstart als batterielektrisches Fahrzeug fertig entwickelt
und serienreif! Mehr unter: http://wiessler.npage.de