Die meisten Flüchtlinge seien Frauen und Kinder, gab das Hilfswerk bekannt. Durch die vielen zusätzlichen Menschen würde nun aber auch Liberia leiden. Unter anderem würden die Nahrungsmittel knapp. UN-Helfer, die die Flüchtlinge betreuen, haben über unterernährte Kinder berichtet, sowie Menschen mit Malaria und Durchfallerkrankungen. Es habe auch schon einige Tote gegeben.
Führungskrise nach Präsidentschaftswahlen
In der Elfenbeinküste herrschen seit der Präsidentschaftswahl Ende November Unruhen. Der bisherige Präsident Laurent Gbagbo, der die Wahl verloren hatte, weigert sich, sein Amt abzugeben. Der Oppositionskandidat Alassane Ouattara hatte die Wahl gewonnen und die internationale Gemeinschaft um Hilfe gebeten. Seit Wochen kommt es nun zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen der Armee, die Gbagbo treu ergeben ist, und oppositionellen Demonstranten.
(mas / dpa)

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