Noch stehen die meisten journalistischen Inhalte im Internet jedem kostenlos zur Verfügung. Wenn es aber nach den Verlegern ginge, dann sollen schon bald Bezahlmodelle eingeführt werden. In München debattieren Medienvertreter über das zentrale Thema Ende der Gratiskultur im Internet.
Die 24. Münchener Medientage stehen unter dem Motto "Wert(e) der Medien in der digitalen Welt". Die federführende Bayerische Landeszentrale für neue Medien erwartet rund 500 Referenten und 6.000 Besucher im Congress Center, ausserdem 66 Aussteller.
Ein erster Mediengipfel, moderiert von "Focus" -Herausgeber Markwort, diskutiert das Thema unter anderem mit dem ARD-Vorsitzenden Boudgoust, dem Vorstandschef des Axel Springer Verlages, Döpfner, ZDF-Intendant Schächter, RTL-Geschäftsführerin Schäferkordt und weiteren Medienvertretern.
Morgen wird Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger zu Gast sein und die Frage "Freiheit im Netz: Bürgerrecht oder Alptraum?" diskutieren. Des weiteren wird ein Printgipfel stattfinden, bei dem es um Probleme und Möglichkeiten von Zeitungs- und Zeitschriftenmachern im digitalen Zeitalter geht.
(kat / dpa)

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xforged schreibt:
13. Oktober 2010, 22:30 Uhr
ja da hocken Sie zusammen die Mediendinosaurier und diskutieren darüber wie schlimm das ist, dass im Internet alles frei ist und, dass auf einmal ein Blogger die gleiche Beachtung finden kann wie Ihre von der dpa abgeschriebenen Inhalten. Dabei ist es doch so einfach für Euch, bleibt draußen aus dem Internet, verkauft weiter eure Zeitung oder sendet weiter euer TV-Berichte