In Köln Mühlheim stürzten sich eine Gruppe von etwa 30 Personen in einen Regionalexpress. An Bord des Zuges befanden sich etwa 100 zum Teil vermummte und bewaffnete Fans des Fußballvereins Preußen Münster. Sie kamen von einem Spiel der Regionalliga-West in Kaiserslautern.
Fünf Verletzte, Bahnhof 45 Minuten lang gesperrt, Anzeige wegen Landfriedensbruch
Bei der gewaltsamen Auseinandersetzung der Fußball-Fans wurden fünf Personen verletzt. Die Kölner konnten fliehen bevor die Polizei am Tatort eintraf. Von den Männern aus Münster wurden die Personalien aufgenommen.Der Bahnhof war für ganze 45 Minuten gesperrt und so kam es zu zahlreichen Verspätungen. Die Bundespolizei hat ein Verfahren wegen Landfriedensbruch eingeleitet und die Deutsche Bahn wird die Männer möglicherweise wegen Beschädigungen der Waggons strafrechtlich verfolgen.
Hooligan-Gruppen zur Schlägerei verabredet
Nach Polizeiangaben hatten sich die beiden Hooligan-Gruppen anscheinend zur Schlägerei verabredet. In den unteren Ligen wird seit einiger Zeit eine vermehrte Gewaltbreitschaft der Fans festgestellt. In den Regionalligen gibt es weniger Sicherheitsmaßnahmen und die Clubs, wie Rot-Weiss Essen oder Münster, haben dennoch einen harten Kern an gewaltbereiten Fans.
(mse / dpa)

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