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10. Dezember 2009, 15:05 Uhr
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Bussgeld

MAN zahlt 150 Millionen Euro wegen Schmiergeldaffäre

Sieben Monate nach Beginn der Korruptionsaffäre beim Maschinenbau- und Nutzfahrzeugkonzern MAN steht die Höhe des Bussgeldes fest. Wegen der Versuche, durch Schmiergeldzahlungen an lukrative Aufträge zu gelangen, muss das Unternehmen jetzt über 150 Millionen Euro zahlen.
Das Landgericht München verhängte ein Bussgeld in höhe von 75,3 Millionen Euro gegen MAN Turbo, die Münchner Staatsanwaltschaft verlangt dieselbe Summe von MAN Nutzfahrzeuge. Die Bescheide sind rechtskräftig, da MAN keine Rechtsmittel eingelegt hat. Das Verfahren wegen der Korruption im Zeitraum von 2002 und 2009 sei damit abgeschlossen, teilte der Konzern mit.

MAN: Ermittlungen gegen Einzelpersonen dauern an

Für das Unternehmen ist der Fall damit erledigt. Einzelnen Verantwortlichen könnte aber noch ein juristisches Nachspiel drohen. Gegen rund 100 Beschuldigte werde wegen unterschiedlicher Vergehen noch ermittelt, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Als Reaktion auf die Ankündigung des Bussgeldes fiel die Aktie des Konzerns am frühen Nachmittag um 0,7 Prozent auf 52,15 Euro. (fgr / dpa)
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Sieben Monate nach Beginn der Korruptionsaffäre beim Maschinenbau- und Nutzfahrzeugkonzern MAN steht die Höhe des Bussgeldes fest. Wegen der Versuche, durch Schmiergeldzahlungen an lukrative Aufträge zu gelangen, muss das Unternehmen jetzt über 150 Millionen Euro zahlen.
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