Für die Zeit vom 13. bis zum 16. April kündigte die Pilotenvereinigung erneut einen viertägigen Streik von 4500 Piloten bei Lufthansa, Lufthansa Cargo sowie dem Tochterunternehmen Germanwings an. Nach Ansicht der Gewerkschaft ist das jüngste Angebot des Konzerns unzureichend, da bislang von den Piloten eine 21-monatige Nullrunde und Verschlechterungen bei den Arbeitszeitregelungen verlangt werden würden. Die Verhandlungen müssten daher als gescheitert angesehen werden.
Lufthansa hält Angebot für angemessen
Die Lufthansa wies hingegen daraufhin hin, dass das Angebot die Arbeitsplätze der Piloten bis Ende 2012 sichere. Der Verhandlungsführer des Unternehmens, Roland Busch, betonte daher, dass der Vorschlag des Konzerns durchaus angemessen sei, zumal Kostensteigerungen angesichts der angespannten Finanzlage dringend vermieden werden müssten. Die Fluggesellschaft hatte nach dem eintägigen Streik fast eine Woche gebraucht, um wieder zum regulären Flugplan zurückzukehren. Ein viertägiger Streik wäre mit immensen finanziellen Belastungen für das Unternehmen verbunden.
(fgr / dpa)

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