MENU
Logistik: Reibungslos und transparent – so gehört ein Transportablauf

Logistik: Reibungslos und transparent – so gehört ein Transportablauf

15. Oktober 2015 • Wirtschaft

Jeden Tag werden Warenmassen an Waren transportiert. Der Verbraucher bekommt davon nicht viel mit – außer vielleicht von den Lkw-Kolonnen auf der Autobahn. Aber nicht nur die Warenlogistik ist eine Herausforderung für die Menschen, die in diesem Bereich arbeiten. Denn wenn die Ware am Ziel angekommen ist, müssen die Verpackungen, also die Transportbehälter, vom einen Marktteilnehmer zum anderen weitergereicht werden, damit der Kreislauf gesichert werden kann. Das zu organisieren, erfordert eine eigene Instanz. Man spricht vom Behältermanagement oder je nach Behälterart auch von Lademittel- oder Palettenmanagement.

Behälter im Wirtschaftskreislauf

Nicht nur für Versand und Handel ist das Behältermanagement unerlässlich, sondern auch für die Produktions- und Lagerstandorte. Vereinfacht gesagt müssen zunächst Rohstoffe in Behältern ins Werk A transportiert werden. Die entstehenden Halbfertigprodukte müssen wiederum in Behältern ins Werk B transportiert werden, das auch von den Werken C und D volle Behälter erhält. Die Endprodukte werden ebenfalls in Behältern zum Beispiel an den stationären Handel verschickt.

Soviel zur Theorie, denn in der Realität sind noch viele andere Akteure beteiligt und die Wege kreuzen und überschneiden sich.
Die leeren Behälter und Paletten türmen sich schnell auf, wenn sie nicht umgehend wieder in die Produktionskette eingespeist werden, was dazu führt, dass sich die Lagerkosten erhöhen und mehr Behälter im Umlauf sind als nötig.

Behältermanagement – effizient, kostensenkend und umweltschonend

Wichtig für einen reibungslosen Ablauf ist eine gute Absprache der beteiligten Unternehmen sowie Transparenz im gesamten Kreislauf, sodass nachvollziehbar ist, wo sich welcher Behälter zu welchem Zeitpunkt befinden. Das leistet das Behältermanagement.

Für die Firmen bedeutet es eine Kostensenkung, da beispielsweise die vorhandenen Behälter öfter verwendet werden und weniger Behälter verloren gehen. Dienstleister wie sprintbox, die sich auf das Management solcher Behälter spezialisiert haben, bieten eine ganze Palette weiterer Leistungen an:

  • Lagerung von Behältern
  • Behältervermietung
  • schnelle Auslieferung von Behältern bei kurzfristigem Bedarf
  • die Reinigung der Behälter
  • professionelle Software zur Abstimmung aller Einzelschritte und Teilnehmer

Ein wichtiges Hilfsmittel dabei ist auch die Radiofrequenz-Identifikation, kurz RFID, die eine berührungslose Datenerfassung zu Behältermengen und deren Inhalt vornimmt. Dazu werden Chips auf jedem Behälter angebracht. Aufwendige Inventuren und Fehler in der Erfassung werden dadurch minimiert. Gleichzeitig ist aber ein geschlossener Behälterkreislauf vonnöten. Behältermanager haben immer die neuesten Behälter auf Lager. Daher bieten sich auch das Mieten oder Leasen von Behältern für Firmen an.

Warum Behältermanagement die Umwelt schont

Behältermanagement führt jedoch nicht nur zu effizienterem wirtschaften, sondern kommt auch der Umwelt zugute. Denn wer Behältermanagement verwendet, setzt meistens auf Mehrwegbehälter, die zwar gereinigt werden müssen, aber viel anfallenden Müll vermeiden. Das anfallende Abwasser wird häufig wiederaufbereitet. Noch länger können diese Behälter verwendet werden, wenn zur Reinigung Ultraschallgeräte benutzt werden. Auch das ist umweltschonender, weil weniger Müll entsteht und aggressive Chemikalien vermieden werden können.

Das Behältermanagement koordiniert auch einen sinnvollen Rücktransport der Behälter, indem etwa Lkw mit halber Ladung zusätzlich leere Behälter mitnehmen. Das fördert einen reduzierten CO2-Ausstoß, da weniger Lkw auf den Straßen unterwegs sind.

Durch die Transparenz der Vorgänge können Umweltbilanzen aufgestellt werden, die den Unternehmen mitteilen, an welcher Stelle sie ihre Abläufe noch verbessern können.


Foto: Thinkstock, 179284215, iStock, monkeybusinessimages

Kommentare sind geschlossen-

« »