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Mann in einem Logistikzentrum

Logistik: Das passiert nach dem Einkauf im Internet

24. Januar 2015 • Wirtschaft

Wer beim Elektronik- und Computertechnik Versandhaus reichelt bis 14 Uhr bestellt, erhält in der Regel die Ware bereits am nächsten Tag – und das bei 50.000 Elektronik-Produkten und rund 8000 Warensendungen täglich. Möglich wird dies durch eine vom Unternehmen selbst entwickelte Logistikkette mit eigener Softwarelösung.

Umsatzbringer: Der hauseigene Online-Shop

Auch bei reichelt elektronik ist das Internet als Absatzkanal endgültig angekommen: 85% aller Bestellaufträge laufen über den Online-Shop www.reichelt.de. Deshalb legt das Unternehmen auch Wert auf umfassende Hintergrund- und Produktinformationen, um seinen privaten und gewerblichen Kunden auch online Fachkompetenz auf Augenhöhe zu bieten. Möglich wird dies durch die enge Kommunikation zwischen den Produktmanagern des Hauses und ihren Ansprechpartnern auf der Anbieterseite.

Große Produktauswahl

Seit dem das Unternehmen 1969 von einem Ehepaar in privaten Räumlichkeiten gegründet und zunächst auch betrieben wurde, ist es einen weiten Weg gegangen: Die Angebotspalette des Distributors beinhaltet derzeit Produkte für die Stromversorgung, die Löt- und Messtechnik, die Automatisierung und die Elektroinstallation sowie für Elektronik, PC- und Netzwerktechnik. Bei reichelt elektronik gehören Entwickler, Behörden und Schulen ebenso zum Kundenstamm wie Privatanwender. Dabei ist kein Auftrag zu klein: Sogar kleine und kleinste Elektrobauteile, die nur ein paar Cent kosten, werden einzeln versendet. Ein Detail, das heutzutage viele zu schätzen wissen.

98 Prozent aller Artikel auf Lager

Um die schnelle Lieferfähigkeit zu gewährleisten, sind bei reichelt elektronik fast hundert Prozent aller angebotenen Artikel ständig vor Ort verfügbar. Sie werden in einem Hochregalsystem gelagert und von dort automatisch bereitgestellt – allein das Kleinteilelager besteht aus 18.000 Behältern. Das Logistiksystem hat eine Gesamtförderlänge von fünftausend Metern, viele Steigungs-, Gefäll- und Staustrecken sowie Weichen, die pneumatisch gestellt werden. Über diesen Weg gelangen die Güter barcodegesteuert zur ebenfalls weitgehend automatisierten Packstraße. Eine Besonderheit dieses Systems ist, dass es ausschließlich von reichelt-Mitarbeitern entwickelt wurde.

Fast immer: Lieferung in 24 Stunden

Das Unternehmen hat über einen langen Zeitraum konsequent an seiner Logistik gefeilt – besonders in puncto Schnelligkeit: Wenn der Kunde seine Bestellung bis 14 Uhr aufgibt, erhält er sie in der Regel am nächsten Werktag. Dahinter steht ein intelligenter Warenfluss, der von einer im Hause reichelt selbst entwickelten Software gesteuert wird. Die Logistik-Mitarbeiter werden durch ein eigenes Personalleitsystem automatisch zu Packstationen mit den größten Auftragsspitzen geführt, um Engpässe bei der Auftragsabwicklung abzubauen.

Foto: Thinkstock, iStock, monkeybusinessimages

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