Der Vizechef der SPD-Bundestagsfraktion, Gernot Erler, hat sich lobend über Angela Merkels prestigeträchtigen Auftritt vor beiden Häusern des amerikanischen Kongresses geäussert. Merkel habe "ihre Chance genutzt" und glaubwürdig über ihre "Erfahrung der Unfreiheit" in der DDR gesprochen, sagte Erler gegenüber dem Sender RBB.
Lob für Merkel, aber gedämpfte Erwartungen
Auch der frühere deutsche Botschafter in Washington, Wolfgang Ischinger, sagte gegenüber "Deutschlandradio Kultur", Merkel habe "genau den richtigen Ton getroffen". Zugleich warnte er vor überhöhten Erwartungen. Merkels Forderungen zum Klimaschutz hätten längst nicht alle Abgeordnetetn überzeugt. Der Aussenpolitiker der Linken, Wolfgang Gehrcke, kritisierte unterdessen, dass Merkel den israelischen Siedlungsbau in ihrer Rede ausgespart habe.
(fgr / dpa)

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