
"X Factor" hat begonnen und sorgte für reichlich Emotionen.
Quelle: ddp / Timur Emek
Krawallig geht es nicht gerade zu bei der neuen, aus Grossbritannien importierten, Casting-Show "X Factor". Diese startete gestern Abend auf RTL zum ersten Mal im deutschen Fernsehen. Jury-Mitglieder Sarah Connor, Till Brönner und George Glueck waren von Anfang an gefordert.
Dreimal "ja" bekam der BWL-Student Anthony Thet aus Berlin. Seine Interpretation von Michael Jacksons "Man in the Mirror" sorgte für grosse Emotionen und Begeisterung beim Publikum und in der Jury. Auch der 18 -jährige Kölner Pino Severino scheint offenbar den "X Factor" zu besitzen. Mit seiner Version von Gnarles Barkleys "Crazy" stellte Pino sein Entertainment-Potential unter Beweis, er sang und tanzte wie verrückt auf der Showbühne und ist damit ebenfalls eine Runde weiter.
Gleich ein vierfaches "ja" erhielt der rockende Barkeeper Sven. Vor laufender Kamera machter er nach seinem Auftritt seiner Freundin einen Heiratsantrag. Die stahlte bis über beide Ohren und Sven kam eine Runde weiter.
Den peinlichsten Auftritt lieferten die 17 -jährigen Zwillinge Alina und Emilija Wellbrock ("Exotica"). In einem unterirdischen Luder-Outfit (knapper Minirock, Leoparden-Top) tänzelten sie lasziv auf der Bühne umher und performten den Song "About A Girl" von den Sugarbabes. Weit kamen die beiden Babes damit nicht, Sarah Connor war entsetzt und schickte sie wieder nach Hause.
"X Factor" Teil zwei wird heute Abend um 20:15 Uhr auf RTL zu sehen sein, danach gehts ab zu VOX. Der Staffelauftakt war mit 16,4 Prozent Marktanteil bei der werberelevanten Zielgruppe für RTL unterdurchschnittlich. Lediglich 1, 49 Millionen Zuschaer wollte die neue Show sehen. Pro 7 "Popstars" sahen einen Tag zuvor 1,78 Millionen Fernsehzuschauer. (kat)


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