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18. Februar 2012, 12:37 Uhr
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Micaela Schäfer: Nackt-Verbot für Dschungel-Nudistin

Nach ihren zahllosen unbekleideten Auftritten im RTL-Dschungelcamp vor wenigen Wochen, hat Micaela Schäfer den Weg einer Karriere als Nudisten-DJane eingeschlagen. Doch nun verhängte das Ordnungsamt ein Nackt-Verbot gegen die permanent Entblößte.
Micaela Schäfer erhält Nackt-Verbot vom Ordnungsamt für ihre Auftritte als Nudisten DJane.
Micaela Schäfer erhält Nackt-Verbot vom Ordnungsamt für ihre Auftritte als Nudisten DJane.
Quelle: (c) RTL/ Stefan Menne
Noch keine Kandidatin hat im australischen Dschungel so viel Haut gezeigt wie Micaela Schäfer. Doch die ehemalige Kandidatin von "Germany's Next Topmodel" hat offensichtlich erkannt, dass sie mit ihrem Nacktsein die meisten Schlagzeilen erntet. Denn nun steht sie regelmäßig als entblößte DJane am Mischpult.

Nackte DJane gefährdet das seelische und geistige Wohl

Wie es aussieht muss Micaela Schäfer sich etwas Neues anfallen lassen, um Aufmerksamkeit zu erregen. Zum einen wird die Nummer mit den Brüsten langsam alt. Auch der allerletzte Bundesbürger hat die Dinger mittlerweile gesehen. Außerdem gab es jetzt vom Ordnungsamt ein Nackt-Verbot für die Dschungel-Nacktschnecke. Nach Angaben der "Bild"-Zeitung hat das Ordnungsamt Aschaffenburg einen Bescheid nach Landesstraf-und Ordnungsgesetz erlassen. Dieser betrifft Schäfers Auftritte als "DJane La Mica". Da sie auch mit nacktem Oberkörper (Brustwarzen verdeckt von Klebesternchen - nett!) am Mischpult steht soll der Einlass zu den von ihr bespielten Etablissements nur noch ab 18 Jahren frei gegeben werden, um das "seelische und geiste Wohl von Minderjährigen" nicht zu gefährden.

Ordnungsamt will Micaela Schäfer davor schützen als Sexualobjekt zu gelten

Man sollte ja meinen, dass der Zug längst abgefahren ist. Schließlich war Micaela Schäfer vor ihrem Ausflug in den australischen Dschungel das Gesicht der Porno-Messe "Venus" in Berlin. Für die Werbekampagne war Schäfer nackt auf riesigen Poster überall in der Hauptstadt zu sehen. Dennoch argumentiert das Ordnungsamt, man wolle Schäfer vor sexuellen Übergriffen schützen, indem man dem Veranstalter die Auflagen auferlegt, dass die DJane während ihres Auftritts nicht unsittlich berührt werde dürfe. Muss das tatsächlich explizit gemacht werden? Die Debatte erinnert an die Thematik der "Slut-Walks", wo Frauen dagegen protestieren, dass ihre (aufreizende) Kleiderwahl als Entschuldigung für Vergewaltigung und Missbrauch vorgebracht wird.

"Frau Schäfer ist durch die explizite Darstellung ihres Körpers in der Öffentlichkeit in erhöhtem Maß in Gefahr, als Sexualobjekt betrachtet zu werden. ... Die Anordnungen sind daher erforderlich und angemessen, um die Künstlerin vor sexuellen Übergriffen zu schützen", hieß es vonseiten des Ordnungsamts. Sexuelle Handlungen dürften nicht angedeutet werden und Schäfer dürfe sich nicht mehr vor dem Publikum entkleiden. Micaela Schäfer scheint unbeeindruckt von dem Verbot des Ordnungsamts. Sie mache weiter wie gehabt und sonnt sich unterdessen in der erhöhten Aufmerksamkeit, die ihr ihr nackter Körper mal wieder einbringt. (kwu)
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Ein Kommentar
  1. Safira schreibt:
    18. Februar 2012, 13:16 Uhr

    Dieses verklemmte Land sollte sich einfach nur schämen……!!!!

    Micaela hat Man(n) verboten Ihre Brüste freizulegen….in einer Disko ab 18 Jahre! Sie könnte für ein Sexobjekt gehalten werden. Also Frauen, es hat uns die Natur gegeben, dass wir Körper haben die im Normalfall Reize auf Männer ausüben. Also sind wir nun Mal für Männer, ein Sexobjekt und das ist auch gut so. Wenn man(n) es so nennen möchte.Dies tun aber nur prüde Menschen. Tagtäglich laufen wir im Mini-Röckchen rum, Figur betont und suchen selbst Anerkennung für unsere sexuelle Ausstrahlung. Es stärkt unser Selbstbewust(sein)…….

    Prüde Welt, so geht es nicht weiter, lasst euch dass nicht länger gefallen, diskutiert, klärt auf, schreibt Petitionen an die Politiker. Ändert die Moralvorstellung und ihr habt dann mehr vom leben. Toleranz ist der Schlüssel zum Erfolg einer Gesellschaft des 21 Jahrhundert…. Prüderie wird diese Gesellschaft in den Abgrund bringen. Wollt ihr alle in einem diktatorischen Staat leben… Dann geht nach Syrien, Ägypten, China usw.
    So ist die Welt.

    Männer die sich am Schnidel fassen, müssen hier bestraft werden. Werden zum Sextäter gemacht. Dabei ist es eine natürliche Reaktion sich am Schnidel zu fassen. Was ist hier passiert? Die Frau bekam Angst oder doch nicht? Wollte kein Sexobjekt sein? Hat sie dem Mann auch ganz klar gemacht. Zusätzlich zum Sheriff um Ihre Meinung zu dokumentieren. Tolle Reaktion…. Die Penis Moral verletzt. Wieso bekommt eine Frau Angst, wenn ein Mann sich am Schnidel fäßt? Weil sie denkt der könnte über sie herfallen oder über eine andere. Dieses Denken ist der Bevölkerung systematisch eingebläut wurden und nur ein Vorurteil. Tatsache ist Exhibitionisten wollen niemanden anfassen und schon gar nicht zum Sex zwingen. Also wieso hier der Staatsterror? Wer hat davon etwas? Alle, denn alle müssen wegen dieser staatlich angeordneten Menschenrechtsverletzung Milliarden an Kosten aufbringen und haben so weniger Geld. Des Weiteren lassen wir von Staats Seiten, diese Männer systematisch psychisch schädigen und deren Angehörige gleich mit. Dabei wäre die Lösung ganz einfach. Wer es nicht sehen will schau, doch dann nicht noch extra hinl. Klärt die Leute auf, dass sie ein Vorurteil aufgesessen sind.

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