"Wir haben keine Krise", sagte Bayer-Vereinschef Wolfgang Holzhäuser vor der Begegnung am Mittwoch gegen den belgischen Meister. "Ich gehe aber davon aus, dass die Mannschaft eine Reaktion zeigt. Gegen Genk müssen die Punkte geholt werden", macht Holzhäuser unmissverständlich klar. Bei der Rückkehr in die Königsklasse nach über sechs Jahren spielte Bayer vor zwei Wochen bei Gruppenfavorit FC Chelsea zwar gut mit, verlor aber trotzdem 0:2.
Kein Schicksalsspiel für Dutt
Dazu drücken die beiden letzten Niederlage auf die Stimmung bei der Werkself. Leblos und zweikampfschwach präsentierte sich die Mannschaft von Trainer Robin Dutt gegen Köln und den FC Bayern. Trotzdem macht sich der Trainer keine Sorgen um seinen Job: "Nein, das ist kein Schicksalsspiel für mich". Gegen den belgischen Meister KRC Genk muss aber ein Sieg her, will Leverkusen zumindest am Minimalziel festhalten. "Wir wollen international überwintern, dafür brauchen wir in der Gruppe Platz drei".
Dutt hat wieder Alternativen auf der Bank
Trainer Dutt kann im Heimspiel auf Linksverteidiger Michal Kadlec zurückgreifen, der ebenso wie Nationalspieler Andre Schürrle nach seiner Rotsperre in der Bundesliga spielen kann. Der Trainer hat jedenfalls wieder mehr Alternativen, zumal der frühere Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack nach überstandenem Infekt das Training absolviert hat. Vor dem Spiel hat der Trainer allerdings noch ein paar warnende Worte: "Man kann nicht von der Hand weisen, dass wir Favorit sind, doch bei Genk haben wir gute fußballerische Qualität festgestellt. Wir spielen nicht gegen irgendwen, sondern gegen den belgischen Meister."
Der Pay-TV-Sender Sky überträgt das Spiel aus Leverkusen ab 20:45 Uhr live.
So wollen sie spielen:
Bayer 04 Leverkusen:
Leno - Castro, Reinartz, Toprak, Kadlec - L. Bender, Rolfes - Sam, Schürrle - Derdiyok, Kießling
Trainer: Robin Dutt
KRC Genk:
Köteles - Anele Ngcongca, Simaeys, Nadson, Pudil - Buffel, Hubert, Tözser, de Bruyne - Barda, Vossen
Trainer: Mario Been
Das Spiel in der BayArena leitet Schiedsrichter Alan Kelly aus Irland. (jak / dpa)

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