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30. Juni 2011, 08:21 Uhr
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Lebensmittelsicherheitsbehörde: EHEC-Erreger kam aus Ägypten

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) veröffentlicht einen Bericht, in dem 2009 importierte Bockshornkleesamen aus Ägypten für den Ausbruch der EHEC-Infektionswelle in Deutschland und Frankreich schuld sein sollen.
Noch gibt es aber viele Unklarheiten über den Ursprung der Keime, fragwürdig ist ob diese Samen tatsächlich der Auslöser sämtlicher EHEC-Erkrankungen sind. Dennoch sieht die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und das Europäische Zentrum zur Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) einen klaren Zusammenhang zwischen den 2009 aus Ägypten importierten Bockshornkleesamen und den EHEC-Infektionen in Deutschland und Frankreich.

47 EHEC-Tote in Deutschland

Sollten die Ägyptischen Samen daran schuld sein, erklärt sich aber noch immer nicht der EHEC-Tote in Schweden, dort hatten Sprossen keine Rolle gespielt. In Deutschland registrierte das Robert-Koch-Institut 47 Todesfälle die im Zusammenhang mit dem Darmkeim stehen. In Frankreich erkrankten acht Menschen an EHEC. In über 15 Ländern wurden weitere 119 EHEC-Fälle bekannt, der Ursprung wird auf die Sprossenfarm in Deutschland vermutet. (jra)
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Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) veröffentlicht einen Bericht, in dem 2009 importierte Bockshornkleesamen aus Ägypten für den Ausbruch der EHEC-Infektionswelle in Deutschland und Frankreich schuld sein sollen.
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