Wohl kaum ein Neuköllner kennt ihn nicht: Kurt Krömer. Als Talkmaster seiner "Internationalen Show" lehrt er mit pfiffigen und schlagfertigen Kommentaren nicht nur seine Gäste das Fürchten. Auch die Programm-Oberen beim RBB dürften das ein oder andere Mal mächtig ins Schwitzen gekommen sein, wenn der Berliner als ausgewiesenes Improvisationstalent ohne ein vorgefertigtes Skript die Aufzeichnungen für seine Fernsehshow begann. Die Jury des Grimme-Preises scheint dies alles jedoch bereits zum fünften Mal kalt gelassen haben.
Krömers "Internationale Show" hat auch ohne Grimme-Preis weiterhin Erfolg
Demnach hat der Komiker auch 2010 weiterhin einen Grund seine Nicht-Berücksichtigung als Grimme-Preisträger in die Moderation seiner Fernsehshow mit einfliessen zu lassen. Das Gespräch mit der deutschen Schauspielerin Nicolette Krebitz gilt dafür als Beispiel par excellence. Auch Krömer selbst hatte sich in einem Interview mit "Spiegel.Online" kürzlich weniger betrübt über eine mögliche "Nichtbepreisung" gezeigt. "Fünfmal vorgeschlagen zu werden, ist vielleicht besser, als den Preis einmal zu bekommen", so der Neuköllner pragmatisch. Dem Erfolg seiner Show tut dies sowieso keinen Abbruch.
(sch)

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