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28. April 2010, 16:57 Uhr
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Finanzloch

Krankenkassen-Defizit nicht so hoch wie vermutet

In diesem Jahr wird das Defizit bei den gesetzlichen Krankenkassen voraussichtlich nicht so hoch ausfallen, wie zuletzt erwartet. Der Schätzerkreis für die gesetzliche Krankenversicherung erklärte, dass das Finanzloch etwa 3,1 Milliarden Euro betragen werde.
Die gesetzlichen Krankenkassen haben ein geringeres Defizit, als bislang vermutet. Bei der letzten Schätzung Ende 2009 hatten die Experten noch von einem Minus von rund vier Milliarden Euro gesprochen, jetzt erwarten sie ein Defizit von 3,1 Milliarden Euro.

Bei den Berechnungen hat man die von der Bundesregierung beschlossenen Einsparungen bei Arzneimitteln mit 500 Millionen Euro bereits eingeschlossen. Die Einnahmen des Gesundheitsfonds werden voraussichtlich 172 Milliarden Euro einschliesslich der Bundeszuschüsse betragen.

Die Beitragseinnahmen würden auf Grund der verbesserten Aussichten auf dem Arbeitsmarkt um rund 900 Millionen Euro günstiger ausfallen, als in der letzten Schätzung angenommen. (NCA / dpa)
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In diesem Jahr wird das Defizit bei den gesetzlichen Krankenkassen voraussichtlich nicht so hoch ausfallen, wie zuletzt erwartet. Der Schätzerkreis für die gesetzliche Krankenversicherung erklärte, dass das Finanzloch etwa 3,1 Milliarden Euro betragen werde.
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