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13. November 2009, 10:33 Uhr
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Nach Seegefecht

Korea: Tonfall im Grenzkonflikt wird schärfer

Drei Tage nach dem Schusswechsel zwischen nord- und südkoreanischer Marine an der Seegrenze zwischen beiden Staaten wird der Tonfall von beiden Seiten schärfer. Nordkorea kündigte zur Verteidigung der Grenze im Gelben Meer "gnadenlose Militärmassnahmen" an.
Bei dem Zwischenfall am Dienstag war ein nordkoreanisches Militärboot in von Südkorea beanspruchte Gewässer vorgedrungen. Eine südkoreanische Marinepatrouille hatte daraufhin das Feuer eröffnet. Seitdem haben beide Staaten ihre Streitkräfte in Alarmbereitschaft versetzt. Besonders Nordkorea setzt zunehmend auf Drohgebärden gegenüber dem südlichen Nachbarn.

Korea: Unklare Grenzziehung im Gelben Meer

Beide Staaten sind sich über den Verlauf der Seegrenze nicht einig. Nordkorea teilte laut staatlicher Nachrichtenagentur KCNA in einer Note mit, ausschliesslich die eigene Erweiterung der militärischen Demarkationslinie zu akzeptieren. Südkorea hält hingegen die nach Ende des Korea-Krieges von einem UN-Kommando gezogene Nördliche Grenzlinie (NLL) an. Der Versuch Südkoreas, die NLL mit militärischen Mitteln zu halten, sei eine "schamlose politische Provokation", hiess es aus dem Nachbarland. Nordkorea kündigte darüber hinaus an, weitere Grenzverletzungen mit "gnadenlosen Militärmassnahmen" zu beantworten. (fgr / dpa)
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Drei Tage nach dem Schusswechsel zwischen nord- und südkoreanischer Marine an der Seegrenze zwischen beiden Staaten wird der Tonfall von beiden Seiten schärfer. Nordkorea kündigte zur Verteidigung der Grenze im Gelben Meer "gnadenlose Militärmassnahmen" an.
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