Wie ein Militärsprecher in Seoul mitteilte, seien die Streitkräfte Südkoreas in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden. Man sei auf weitere Provokationen des nördlichen Nachbarn vorbereitet. Zu dem Vorfall war es gekommen, nachdem ein nordkoreanisches Patrouillenboot in die Pufferzone im Gelben Meer zwischen beiden Staaten eingedrungen war.
Koreanische Seegrenze: Misstrauen auf beiden Seiten
Bei dem kurzen Seegefecht wurde das nordkoreanische Schiff nach südkoreanischen Angaben schwer beschädigt. Südkoreas Präsident Lee Myung Bak befürchtete daraufhin Vergeltungsaktionen Nordkoreas. Zuletzt hatten sich die Seestreitkräfte beider Länder im Jahr 2002 ein Gefecht geliefert.
(fgr / dpa)

Keine Kommentare
Drucken
Versenden

zum Bildarchiv


mehr Schlagzeilen
Kommentar schreiben