Konfuzius ( 551 v. Chr. 479 v. chr.) bedeutet im Chinesischen sinngemäß so viel wie „Lehrmeister Kong“. In dieser Bezeichnung steckt bereits der Geburtsname des heute weltweit bedeutenden und bekannten chinesischen Philosophen, der als Kong Qiu, im heutigen Shandong lebte. Konfuzius Lehren
Zu den wichtigsten Hinterlassenschaften Konfuzius‘ gehören bis heute seine Lehren, die sich von denen der griechischen Philosophen vor allem durch ihre Griffigkeit unterscheiden und wahrscheinlich darum noch heute in jedem Bereich der Gesellschaft bekannt sind und zitiert werden. Denn, wo Descartes sich selbst erst der eigenen Existenz versichern musste (Cogito ergo sum), da zweifelte Konfuzius weder an seinem Dasein noch an dem seiner Mitmenschen oder der Außenwelt.
Seine Sicht auf die Welt fußte auf dem Grundsatz, dass diese so ist, wie sie ist und darum als solches bestimmt werden müssen, ohne metaphysische Zweifel, ohne die Suche nach der Ursache dafür. Aus dieser Annahme heraus entwickelte Konfuzius beispielsweise die noch heute bekannte „Philosophie des So-ist-es“.
Konfuzianismus aus westlicher Sicht
In der Folge Konfuzius‘ überlieferten seine Schüler die Lehren des Philosophen. Heute sind die Grundgedanken der Lehre des Konfuzius teilweise im „Konfuzianismus“ verankert, der vor allem die chinesische Philosophie prägt, in dieser Funktion und aufgrund dieser Bezeichnung aber nur vom westlichen Standpunkt aus existiert und im Ursprungsland selbst eher als religiöser Kult um den chinesischen Gelehrten bekannt ist, weniger als politisch-philosophische Weltanschauung.
(riw)


Ein Kommentar
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lis schreibt:
28. September 2009, 17:13 Uhr
hallo ihc finde es echt coll schau doch mal an Konfuzius an das ist vol geil ich mag das als ich noch klein war habe ich mir es immer angeschaut das war ur coll ich habtte ur vile bilder und bücher