Energieminister Mauricio Cárdenas teilte mit, dass nach ersten Erkenntnissen ein Erdrutsch die Ursache des Unglücks war.
Die Explosion der Pipeline soll von einem Erdrutsch ausgelöst worden sein
Die Erdbewegungen sollen durch aufgestautes Regenwasser ausgelöst worden sein, die einen enormen Druck auf die eineinhalb Meter unter der Erde verlaufende Pipeline ausgeübt habe, so der Minister. Er wies Behauptungen der Bürgermeisterin von Dosquebradas, Einwohner hätten vielleicht versucht, die Pipeline anzuzapfen und Treibstoff zu stehlen, nach Angagen des Rundfunksenders RCN zurück.
Zehn Häuser sind bei der Detonation zerstört worden und weitere 20 schwer beschädigt. Der auslaufende Treibstoff gelangte in Wasserquellen, so dass rund 30.000 Menschen ohne Wasserversorgung waren.
Die Menschen sind ohne Gaszufuhr und ohne sauberes Trinkwasser
In Kolumbien sind erst in der letzten Woche zwei Pipelines durch Erdrutsche zerstört worden. Mehrere Tage war die Stadt Cúcuta danach ohne Wasserversorgung, weil Erdöl aus einer geborstenen Pipeline einen Fluss verschmutzte hatte. Und im Departement Tolima im Südwesten des Landes waren tausende Haushalte auch zehn Tage nach dem Bruch einer Pipeline noch ohne Gaszufuhr.
Bericht RCN
(NCA / dpa)

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